Lew Jaschin

 

Und wieder ist es soweit, man sieht jedoch tatsächlich, dass der Sommer vor der Tür steht und viele lieber draußen auf dem Hof in der Sonne spielen; denn mit der Zugdisziplin hapert es zur Zeit ein bisschen. Gleich zwei Züge sind überhaupt nicht gekommen, einer davon allerdings nach Ankündigung … Es hätte also massig Eigentore geben können, ein paar gab es auch tatsächlich, und die waren mitunter ganz schön entscheidend.

Ich war ein bisschen krank und habe gelitten wie nur ein Mann das kann, sagenhaft, aber was nützt das, wenn das Pflegepersonal in der Weltgeschichte herumreist? Und irgendwie ist diese Leiderei dann ziemlich sinnlos, so ohne Publikum. Man leidet irgendwie ins Leere. Aber mach was. Rechtzeitig zur Pokalauslosung war besagte Person aber wieder zurück, aber nach der Auslosung hätte ich glatt ein Ticket auf den Mond bezahlt. Das gibt doch irgendwie wieder nur unheimlich viel Arbeit, all die Wiederholungsspiele und so. Ich kenne doch die Leute aus Pappen.

An dieser Stelle möchte ich nun auch einen ganz neuen Mitspieler begrüßen, der mit dem Spiel Null Erfahrung hat und die Germanistix übernimmt, man könnte also behaupten, die Meisterschaft ist wieder offen. Herzlich willkommen, Stoni.

Apropos krank, das wurde ja wohl gleich doppelt allen Mitspielern klar, einmal als ich einen falschen ZAT herumschickte, immerhin hatte das die Konsequenz, das prompt ein paar Züge eingingen, schick, das, zum anderen habt ihr dann auch noch eine Mail erhalten, die ich einfach an den falschen Verteiler losschickte, manchmal steht man wirklich neben sich, aber mach was. Zum ZAT möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich anmerken: Beachtet bitte die Pressemeldung von Thorsten, siehe unten. Ist ein total toller Tipp.

Wie ja vielleicht schon bekannt ist, wird sich in absehbarer Zeit die Adresse verändern, unter der die Auswertung im Internet veröffentlicht wird. Christians Seite läuft Ende des Jahres aus und, viel wichtiger, hier im Haus gibt´s demnächst, das ist die Sukunft, einen DSL-Anschluss, oh Wunder der Technik. Und dann wird die Auswertung sich bei einer anderen Seite parasitär einnisten. Was natürlich denn Nachteil hat, dass mich Christian nicht mehr umgehend darauf aufmerksam machen kann, wenn ein Fehler unterlaufen ist, aber … ihr wisst schon.

 

Presse:

 

Thorsten W.

An diejenigen, die das ZONG nicht bekommen und nur übers Internet mitspielen: Der ZAT ist auf www.zong-pbm.de zu finden und wird am ZONG-Versandtag aktualisiert. Das nur am Rande, falls unser SL mal wieder über Termine spekuliert, was zwar meistens, nur eben nicht immer stimmt, aber mach was. Thorsten

 

Sven P.:

Für einen Siegpunkt schlage ich Disko Sambaa (Rytmipojat) vor. Der Mann dürfte sich bei den Fans der Finnen mit seinem 0:1-Treffer in der 85. sehr beliebt gemacht haben. Wenn ich nur an dieses 85-Meter-Solo denke, ich muss kotzen. Kann den nicht mal jemand umhaun? Wir sind doch keine Spaßgesellschaft, nur noch Disko im Kopf. Und dann Samba im 5-Meter-Raum. Und überhaupt, Nationaltanz der Finnen ist Tango. Kulturlos, unverdient, überflüssig und ärgerlich der Treffer, deshalb einen Sympathiepunkt für Samba.

 

Andreas W.:

Nadja Nymann hat mit Sicherheit die schönsten Ohren der Liga, wird aber trotzdem von Trainer Ted Uni derzeit nur in den unterschiedlichsten Positionen getestet, das verlangt nicht nur Kondition, sondern auch Flexibilität.

 

 

 

Mannschaften der Runde

 

             LIGA 1                                             LIGA 2

 

            Glashütte                                     Dummer Rechthaber

 

 

            Alkilii                                             Fante

 

 

Marlene  Handabroller  Mikhail Ursus                  Ilja Prawda   Eimer Wasser

 

 

 

 Caspar   7of9   Luadir Gasparotto                 Böser Rechenknecht  Saleem Sinai

                                                            

 

 

Knut Kiesewetter   Gawril Gawrilow                   Claudius    Nero    Skorupski

        Lothar Leitnix                                    Greuel  A. Taracow

 

1. Liga, Runde 6, Spieltag 11

 

Universum Stack Stag Chabarowsk - Jonnies Walkers

4 | 9+1 | 13+3 | 28 | 36+4  (0)     10+1 | 9 | 17 | 18 | 38+2  (2)

Zuschauer&innen: 35000 NP (ausverkauft, 232 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Zwei notorische Spätzügler standen sich in Chabarowsk gegenüber, der amtierende Pokalsieger und der Aufsteiger aus Dingens, wie immer jetzt gerade der Heimatort der Walkers wieder heißt. Der USSC leidet zur Zeit enorm unter der Unlust seines Manager, und gerade in dieser finanziell fast prekär zu nennenden Lage kann das fatale Konsequenzen zeitigen. Die Walkers als Aufsteiger entfalten mit ihrem aufgeblähten Kader so langsam ihr Potential, Keeper und Libero stehen in der Blüte ihrer Jahre, aber trotzdem, nach Platz 1 in der zweiten Liga muss ja jetzt nun wirklich nicht unbedingt auch sofort die Meisterschaft folgen. Der USSC mit der gleichen Aufstellung wie in der letzten Heimbegegnung, wie auch sonst, die Walker mit konzentrierter Offensive, hinten hilft der Liebe Gott. Überhaupt der Walker ihr Sturm, total treffsicher, nur die Germanistix schießen mehr Tore, und die sind immerhin Tabellenführer! Den besseren Start hatte der Gast, Püstermeier sorgte nach sechs Minuten für das 1:0 der Walkers, aber das musste ja gar nix heißen. Aber wie man sich um den Lohn der Arbeit bringt: Miro smissa Ball ins eigene Nest, durch ein Eigentor glich Universum also wieder aus. Also legten die Walkers eine Schippe drauf, innerhalb von 180 Sekunden trafen Willi und Kiesewetter, 3:1 hieß es nun für die Walkers, ein Spielstand, der zugleich das Pausenresultat bedeutete. Nach der Pause spielte praktisch nur noch ein Team, die Gäste, nicht dass der USSC es nicht auch versuchte, aber da fehlte die lenkende Hand, nach 60 Minuten führten die Gäste bereits mit 5:1 und die Lage wurde so ganz langsam aussichtslos. Nach 76. Minuten schließlich sorgte Püstermeier, der den Torreigen auch eröffnet hatte, schließlich für den Endstand. Und die Walkers mischen wieder oben mit.

 

Wladifutbol Skoworodino - Misolovka Blagoweschtschensk

4 | 4 | 39+6 | 19 | 16+2  (0)       8+1 | 5 | 17 | 36 | 12+1  (0)

Zuschauer&innen: 28971 NP (volles Haus)

 

Marten kündigte schon gleich an, dass es in dieser Runde nichts würden werde mit einem Zug, wegen Arbeitsüberlastung. Aber mach was. Vielleicht DIE große Megaultrachance (und das jetzt mal schnell laut lesen) für die Schießbude der Liga, den letzten, kurz die Miesos. Auf zwei Punkten kann man nicht stehen, das weiß Maba natürlich ganz genau, also jammert er rum, aber, räumt er auch ein, vom Chefredakteur persönlich hat er das ZONG erhalten, und das hat ihm wohl einen Schub gegeben: „... konnte ich mich endlich einmal in Ruhe meinem Lew Jaschin-Team widmen.“ Bisher war das wohl nur mit halber Kraft, oder wie? Und seine Analyse geht sogar noch tiefer: „ Es steht mir eine vorentscheidende Runde bevor, es geht gegen die beiden Tabellennachbarn. Unglücklicherweise sind es zwei Auswärtsspiele, aber die Misolovka muß aus den beiden Spielen insgesamt zwei Punkte holen!“ Und noch tiefer: „Wladifutbol hat eine positive Heimbilanz. Ich würde gerne dafür sorgen, dass es dabei nicht bleibt. Dafür habe ich aber sicherlich die falsche Aufstellung gewählt, dennoch gehe ich optimistisch in dieses Match. Vielleicht hält ja die Glückssträhne vom letzten Spieltag und ich hole einen Punkt? Könnte mir vorstellen, dass Marten mit einem aggressiven Sturmlauf meinerseits rechnet und seine Verteidigung dementsprechend einstellt.“ Viel spekuliert, völlig umsonst, Marten hat nämlich mit überhaupt nichts gerechnet. Trotzdem löblich, die neuentfachte Leidenschaft. Einerlei, Marten also mit der letzten Heimaufstellung, den Misos konnte es recht sein, man guckt nicht nach dem Gegner, man versucht selbst das Spiel zu gestalten, und zwar über das Mittelfeld. Tja, der Wille war da, aber beim Gastgeber spielt Akymochkin. Und wie, ein satter Schuss aus 3 Metern, der Kollege Glashütte auch noch gleich mit über die Linie beförderte und WSko lag nach 15 Minuten in Führung. Aber egal, die Gastgeber verteidigten weiter gegen einen Gegner, der nie kam, dabei stand man sich wohl selber im Weg, anders wäre der Ausgleich durch La Fussee in der 32. wohl nie gefallen. Und wie es so geht, wenn man sich in der Abwehr gegenseitig auf den Füßen steht, das eine Bein weiß nicht was das andere tut, der überraschenden Aktion von Nizhegorodov hatte Jungkeeper Eisensteijn nichts entgegen zu setzen und plötzlich lagen die Gäste durch ein Eigentor in Front. Kukhilav war es dann, der nach 56 Minuten die Gastgeber zurück ins Rennen brachte. Und dann geschah lange, lange nichts. Doch es war die Ruhe vor dem Sturm. Achso, Sturm gab´s ja gar nicht. Ein Tipp: Die Ruhe vor dem Mittelfeld. Nur ein Wort : A-F-R-O-H-A-N-S-E-A-T-E! Der Erlöser, der Vollstrecker! In der 81. Minute. Ein Wunder, ein Wunder und der Sieg, der Sieg. Wahnsinn, was ist denn mit den Misos los? Ein Spiel gespielt, und schon hat Mabas Truppe das Rundensoll erfüllt. Dann ist jetzt hoffentlich auch Schluss mit dem Gejammer.

 

Roter Stern Bjelogorsk - Intergalaktische Schrotthändler

7 | 8 | 13+4 | 14+1 | 38+7  (1)     8 | 3+1 | 16 | 35+1 | 12  (0)

Zuschauer&innen: 28204 DP (volles Haus)

 

„Dieses Spiel“, so Mike, „steht aber für mich nicht unbedingt als Punktelieferant sondern eher als Qualifikationsbringer im Vordergrund“. Stellt man so eine Mannschaft ein? Psychologen, bitte vor treten. Gut, könnte man sagen, er nimmt den Druck weg von der Mannschaft und zieht den Unmut der Presse auf seine Person, ein richtiger kleiner Maurinho eben. Ein echter Sportsmann. Es wurde jedenfalls ein ganz leckeres Spielchen. Zwangsläufig, beide spielten auf Sieg, Guido mit der Konzentration auf den Sturm, Mike kam über´s Mittelfeld. Dazu durchwachsene Hintermannschaften, über Langeweile, da waren sich die Fans aus beiden Lagern einige, konnte man sich bei dieser Begegnung wahrhaftig nicht beklagen. Ingesamt fielen zehn Treffer, das kommt bei den Leuten an, auf beide Hälfte gleichmäßig verteilt, auch das kommt bei den Fans gut an. Die erste halbe Stunde gehörte eindeutig den Gastgebern, und es sollte der große Tag des Herrn Weill werden. Innerhalb von 14 Minuten gelang ihm ein lupenreiner Hattrick, die Schrotthändler wurden förmlich überrollt. Erst nach vierzig Minuten sorgte Gasparotto beim Publikum für die Erkenntnis, dass die Schrotthändler auch Fußballspielen können. Fünf Minuten später gelang Beeblebrox noch der Anschlusstreffer, und mit diesem 3:2 für den Roten Stern ging es auch in die Pause. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff baute Adorno die Führung wieder auf zwei Treffer aus, beide Teams gönnten sich eine kurze Verschnaufpause, bis Torres erneut verkürzen konnte. Kurz vor dem Ende zog der Gastgeber das Tempo noch mal an, in kurzer Folge fielen das 5:3 und das 6:3 (Frahm und WEILL), bevor  Beeblebrox die Schrotthändler wieder heranbrachte. Es hätte sogar noch einmal eng werden können, wenn Gasparotto den Elfmeter in derselben Minute hätte verwandeln können. Tat er aber nicht. So blieb´s beim 6:4 nach einer äußerst unterhaltsamen Partie.

 

Kosmos Komsomolsk - Die Germanistix

3 | 10+1 | 28+6 | 25 | 13  (0)      11 | 10 | 16 | 18 | 44+3  (0)

Taktische Anweisungen: 6 HV von V nach M / -

Zuschauer&innen: 26304 DP

 

Taktisches Tüdelü in Komsomolsk. Aber konnte man etwas anderes erwarten? André ist natürlich nervös: „Langsam wird es etwas eng im Abstiegskampf. Diese Runde müssen daher unbedingt mindestens zwei Punkte her - vor allem, da ich zwei Heimspiele habe. Gegen die Germanistix hatte ich schon mit mindestens einem Punkt spekuliert, als die Meldung eines neuen Managers kam. Meine Aufstellung bleibt trotzdem fast die Gleiche; vielleicht denkt er ja, dass ich gerade wegen des Wechsels nicht mauern werde. Mal sehen, ob es für einen Punkt reicht.“ Was machte der neue Besen Stoni bei den Germanistix, er griff auf Bewährtes zurück, Sturm lief bisher immer gut, das wird wohl auch so weiter gehen. Aber guck die die taktische Aufstellung an. Wo solln da der Treffer herkommen? Eben. Gut, André hätte da durchaus die Möglichkeit gehabt, bei dem Mittelfeld, aber auf der anderen Seite, die Hintermannschaft der Germanistix ist schon auch immer für einen Punkt gut. Diesmal auch.

 

Bavaria B. Sowjetskaja – ZSKA Organon Wladiwostok

10+1 | 9 | 17+1 | 18 | 48+5  (0)    10 | 10 | 40 | 20+4 | 20  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von S nach M, McGyver von S nach M, Supersocke für Asgeir Raffzahn nach M / 2 PP von M nach S, Hari Seldon von V nach S, Tor Heyerdal für Michael Auclair nach S

Zuschauer&innen: 59933 NP

 

Wenn eine Begegnung in dieser Runde das Attribut Spitzenspiel verdient hatte, dann das Aufeinanderprallen der Bavaria mit dem Zentralen Armeesportklub aus Waldiwostok. Wenig Zeit hatte Harry, dabei „stehen diese Runde die alles entscheidenden Spiele auf dem Programm. Ich hoffe mal, dass ich mich einigermaßen gut aus der Affäre ziehen kann - trotz nicht optimaler Hintermannschaft. Aber no risk, no fun...“ Mit ähnlichen Gedanken ging auch sein Gegenüber schwanger: „Weitere wichtige Aufgaben auf dem Weg zum neuen Saisonziel stehen bevor... Wer Meister werden will, darf bei Bavaria nicht verlieren...“, so Martin. Und wie sich da für ordentliche Zocker gehört, das Spiel war absolut ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gäste, die im Gegensatz zum Gastgeber fast zweibeinig daher kamen. Das es kein Torfestival gegen würde war bei diesen Hintermannschaften von vorneherein klar. In der ersten Hälfte stand man sich mehr oder weniger gegenseitig im Weg, der Partie fehlte die Luft zum Atmen, beide Teams mit einem Schöngschen, aber dafür hat man dann 10-Keeper. Durch die taktischen Winkelzüge sollte sich das in der zweiten Hälfte jedoch etwas ändern. Harry verstärkte das Mittelfeld, McGyver, der Mann für alle Fälle war wieder gefordert. Auf der Gegenseite pumpte Martin seinen Sturm gewaltig auf, in jedem Fall die richtige Maßnahme, sollte hier noch für irgendein Team etwas gehen. Und das Händchen von Martin sollte sich zunächst als das glücklichere erweisen, nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Marlene für die Gästeführung, und die Bavaria hatte auf einmal viel risk und wenig fun. Der ZSKA blieb die überlegene Mannschaft, Bavaria kam nur noch mit Einzelaktionen in die gegnerische Hälfte, und in Stile einer Klassemannschaft schaukelte man das Ding nach Hause. Gut möglich, dass sich die Meisterschaft erst im allerletzten Spiel entscheidet. Und da stehen sich ja beide Teams erneut gegenüber. Interessante Aussichten!

 

PPiS Ussurijsk - Roter Stern Ussurijsk

9+1 | 8 | 13+2 | 35+4 | 13  (2)     3 | 9 | 15 | 35+3 | 14  (0)

Gelb: Yelena Brement (65.) / -

Zuschauer&innen: 42640 NP (volles Haus)

 

„Das Ussurijsker Stadtduell“, gab Thorsten zu, „sieht PPiS ausnahmsweise mal als Favoriten. Aber Stadtduelle haben ihre eigenen Gesetze und deshalb entführe ich einen Punkt! Natürlich mit viel Glück“. wie realistisch waren diese Aussichten, ein Blick auf die Tafel der Taktik macht deutlich: Mit Glück hätte es höchstens etwas zu tun, wenn in diese Partie überhaupt einen Sieger finden würde. Im Mittelfeld stellten sich beide Teams zu, im Sturm stellten sich beide Teams zu, in der Verteidigung stellten sich beide Teams zu. Langweilig. Und alles deutet darauf hin, dass die Stadtmeisterschaft in Ussurijsk erst man letzten Spieltag entschieden wird, wenn hoffentlich dann mehr Bewegung auf dem Rasen, der Welt bedeutet, herrscht. „Ihr könnt nach Hause fahr´n“, schallte es aus der PPiS-Fan-Kurve mit viel Ironie, aber das hätte dann doch ziemlich viel Bewegung verlangt.

 

1. Liga, Runde 6, Spieltag 12

 

Roter Stern Ussurijsk - ZSKA Organon Wladiwostok

3 | 9 | 38+1 | 13+6 | 14  (0)       10 | 10 | 22 | 40+6 | 19  (1)

Taktische Anweisungen: Uhu von V nach M / -

Zuschauer&innen: 18784 TP

 

Zum drittel Mal in dieser Spielzeit musste der ZSKA in gegen den Roten Stern antreten, würde es zum dritten Mal eine Niederlage geben? War der Ausdruck Angstgegner jemals treffender? Würde Organon endlich die Blockade im Kopf überwinden können? Würde RSUs ungeschlagen aus dieser Runde emporsteigen? Würde der ZSKA an die Tabellenspitze stürmen? Jeder Menge Fragen vor der Partie, zu der sich Thorsten wie folgt äußerte: „Also wenn Organon durch die beiden Heimniederlagen gegen mich nicht genügend Motivation hat, mich höher abzuschießen als die Bavaria es tat, dann weiß ich auch nicht...“ Also offensichtlich hat auch er Fragen. Hören wir nun Martin: „Ussurijsk ist diese Saison mein Angstgegner. Eine Erklärung für dieses Phänomen gibt es allerdings nicht...“. Oh, oh, schimmert da nicht schon wieder diese alte Arroganz durch, diese maßlose Selbstüberschätzung, gewürzt mit ordentlich Überheblichkeit, die so typisch ... Aber genug, Fußball ist aufm Platz, und dort stand ZSKA besser und RSUs falsch. Aber natürlich hatte der Gast das auch geschickt eingefädelt. Spielt am letzten Spieltag auswärts auf Sturm, und weil der Chefredakteur so furchtbar viel zu tun hat, guckt er auch nur ein Heft zurück: Ein Fehler! Und sein Verhinderungsfußball läuft ins Leere. Und sowas weiß ein selbsterklärter Meisterschaftskandidat natürlich auszunutzen. Aber schwer tat er sich. Schwer, schwer, schwer. Tschangsen ohne Ende. Aber erst nach 44 Minuten war dann Marlene erfolgreich, der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund. Die Halbzeitumstellung verwirrte dann nicht nur die Spielleitung, auch Thorstens Mannen zeigten sich in der zweiten Hälfte überfordert, wohingegen der ZSKA nun ins Rollen kam. In der 68.. baute Nokia die Führung aus. Nokia erhöhte in Minute 74 auf 3:0. Der Rote Stern kam zwar durch einen Elfmeter von S in selber Minute noch einmal ran, aber 7 of 9 Treffer in der Schlussminute machte dann das Ergebnis so deutlich, wie es das Spiel ohnehin gewesen. Tabellenspitze, ZSKA kommt.

 

Bavaria B. Sowjetskaja - Die Germanistix

10+1 | 9 | 19 | 18+1 | 47+9  (0)    11 | 10 | 16 | 18 | 44+3  (0)

Zuschauer&innen: 46639 NP

 

Im Spitzenspiel des Spieltages hatte die Bavaria den souveränen Tabellenführer zu Gast, der nunmehr unter neuer Leitung zur Meisterschaft geführt werden will, aber einfach wird das nicht. Beide Teams mit fast identischen Aufstellungen, beide suchten ihr Heil in der Flucht nach Vorne. Und die Bavaria begann nervös, klar, bei einer Niederlage könnte es das mit dem Titel schon fast gewesen sein, bei den Germanistix konnte man sich nach der phantastischen Hinrunde eine ebensolche durchaus leisten, hier kann man noch eine ganze Zeitlang von den Wintervorräten leben. Es entwickelte sich eine rasante Partie mit zahllosen Gelegenheiten auf beiden Seiten, aber es zahlte sich aus, dass an bei den beiden Titelaspiranten so sorgfältig auf die Gestaltung der Hintermannschaften achtet. Zur Pause war die Partie immer noch torlos, doch das sollte sich nun bald ändern. Nach 53 Minuten schien der Bann endlich gebrochen, als Yukata wie eine Sonne über dem Stadion aufging, mit einem überraschenden Hakentrick überwand er Greiftnix aus 6 Metern. Die Germanistix geschockt, Bavaria witterte nach der Niederlage gegen ZSKA erstmals wieder Morgenluft. Zehn Minuten später baute Old Knattershoot die Führung aus, und das hätte es dann gewesen sein müssen. Die Germanistix zeigen sich unter neuer Leitung noch etwas unsicher, und die Bavaria wollte nun etwas für´s Torverhältnis tun, und das gegen den Tabellenführer! Hut ab! Miss Mittelfeld (80.) und McGyver (87.) sorgten für den Endstand. Fazit: Die Bavaria bleibt oben dran. Ein wichtiger Sieg ...

 

Kosmos Komsomolsk - Intergalaktische Schrotthändler   2: 3  ( 1: 2)

3 | 10+1 | 17 | 16+1 | 39+9  (0)    8 | 10 | 17 | 30+5 | 13  (0)

Taktische Anweisungen: - / 1 PP von M nach V, Luadir Gasparotto von M nach V

Zuschauer&innen: 19260 NP

 

Andrés Vorgabe an sein Team war eindeutig: „Gegen den Erzrivalen sollte nach Möglichkeit ein Sieg herausspringen. Ich versuche es mal ausnahmsweise mit einer Sturmaufstellung. Meine HM ist zwar etwas schlechter, aber dafür mein Feld wohl etwas im Vorteil. Könnte somit eine interessante Partie werden...“ Interessant ist das richtige Wort, denn auch Mike wollte unbedingt gewinnen. Nun, wie sah´s aus: WENN André ebenfalls auf Mittelfeld gespielt hätte, auf taktische Experimente also verzichtet hätte, dann hätte er auf keinen Fall verlieren können, denn insgesamt, das sieht er schon richtig, ist er im Feld besser besetzt. Noch. Denn nur wenige Teams im Oberhaus können noch mehr zulegen als die Schrotthändler. SO jedoch wurde es eine offene Begegnung, eine Sturmformation gegen ein starkes Mittelfeld, und die Chancen verschoben sich ein klein wenig zugunsten der Gäste, also wieder richtig analysiert von Herrn André. Die erste Viertelstunde gehörte ganz den Gästen, für den krönenden Abschluss sorgte Gasparotto mit dem 1:0 für die Schrotthändler. Es spricht für die Moral KKoms, dass das Team unverdrossen weiterstürmte, schon sechs Minuten später dafür auch belohnt wurde, Sebtschev per Flugkopfball zum Ausgleich, vom Feinsten! Bitter die Verletzung von Pollov beim Gastgeber in der 32., der steht so schnell nicht wieder auf, Bichuka kam für ihn in die Partie, nicht gerade eine Schwächung. Doch zunächst musste sich der Gastgeber neu sortieren, und Gasparotto, der Fuchs nutzte in der 36. die Gunst der Stunde. Nach der Pause verstärkte Mike die Defensive, es ging jetzt vor allem darum, den möglichen Dreier abzusichern. Trotzdem ergab sich sofort wieder ein Konter, mit zwei Spielzügen war das Mittelfeld überbrückt und auch Beeblebrox (47.) konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Und KKom lief die Zeit davon. Tippy Broken gelang in der 62. der Anschlusstreffer in der 62., obwohl die Schrotthändler jetzt sehr stabil standen. Und das bis zum Schluss. Die Belohnung waren zwei Punkte gegen den Abstieg, die den Gastgebern noch einmal fehlen könnten.

 

Roter Stern Bjelogorsk - Misolovka Blagoweschtschensk

7 | 8+1 | 13+1 | 37+5 | 14  (0)     8+1 | 5 | 17+1 | 36 | 12  (0)

Zuschauer&innen: 23087 NP

 

Auch wieder so eine Begegnung, wo man hoffen musste, das irgendwann mal etwas passiert, denn vom taktischen Gefüge her ließ diese Partie nicht viele Erwartungen zu. Die Fans sind ja auch nicht blind. Ursprünglich war das Stadion fast voll, aber als man die Aufstellung der Anzeigetafel entnehmen konnte, dreht ein Gutteil der Fans prompt wieder ab. Blockadefußball at its best. Mabas Truppe hatte ihr Soll für die Runde sowieso schon erfüllt, zwei Punkte hatte die Vorgabe gelautet, und die hatte man schließlich schon bei Wladifutbol erschummelt. Doch lassen wir ihn vor der Partie zunächst mit eigenen Worten das obligatorische Gejammer anstimmen: „Ach der Rote Stern ist mir natürlich überlegen, dennoch hoffe ich auch hier auf einen Punkt. Gegen wen soll ich punkten, wenn nicht in Bjelogorsk? Noch bin ich nämlich einige Punkte von der systemerhaltenden Grenze von sieben entfernt. Wie wäre es vielleicht sogar mit einem Überraschungssieg?“ Überraschungssieg, haha, selten so gelacht. Ist übrigens jemandem das „ach“ im Zitat aufgefallen? Das war mit Sicherheit kein Tippfehler! Auf dem Platz entwickelte sich ... Nichts. Gar nichts. Nada, Null. Das war höchstens Bewegungstheater. Der Rote Stern mit zaghaften Versuchen, aber naja, mach was. Trotzdem kam es zu einer Entscheidung. Eine Ungeheuerlichkeit! Ollenhauer war langweilig, er findet keine Anspielstation, Rückpass auf seinen Keeper Gollwitzer, doch der schrieb gerade Autogramme. Eigentor! Nach 33 Minuten. Die restlichen 67 stand der Rote Stern unter Schock. Und die Misos bringen das Kunststück fertig, in einer Runde zweimal durch Eigentore die volle Punktzahl einzukassieren! Mach das erst mal einer nach! Jetzt kommst du! So werden die Misos auch noch Meister! Würde mich nicht überraschen. Den anderen sollte es eine Leere sein. Und wenn man sich anguckt, wie diese Truppe in der nächsten Runde zulegt, siehe Vereinslisten, kann man nur sagen, Konkurrenz, zieh dich warm an! Das war jetzt immerhin der dritte Sieg in Folge! Oh, jetzt sind mir auch noch die Ausrufungszeichen ausgegangen

 

Wladifutbol Skoworodino - Jonnies Walkers

4 | 4 | 39+8 | 19 | 16  (0)   10+1 | 9 | 17 | 42+2 | 14+1  (3)

Gelb: Ruznan Chubatow (47.) / Otto Püstermeier (37.)

Zuschauer&innen: 20056 NP

 

Wladifutbol mit der alten Aufstellung und praktisch ohne Hintermannschaft, was sollte das schon werden gegen den stärksten Sturm der Liga, der dazu auch noch über´s Mittelfeld kam. Da kam dann doch alles zusammen. Die Gäste müssen ja auch einigen Boden wieder gutmachen, wollen sie weiter um die Meisterschaft mitspielen, und so legten sie auch dementsprechend los. Beim Gastgeber waren noch gar nicht alle Spieler richtig auf dem Platz, da hatte Kiesewetter (3.) bereits die Führung erzielt. Gavrilow (12.) legte kurz darauf nach und das war schon früh fast so etwas wie eine Vorentscheidung. Doch, huch, Lebenszeichen, Angutichow (27.) verkürzt auf 1:2, wird´s doch noch was? Nein, denn jetzt nahm Kiesewetter Fahrt auf, innerhalb von fünf Minuten erhöhte er auf drei und vier zu eins für den Gast, danach schaukelten sich die Gäste in die Pause, während am sich beim Meister, ja Meister, man muss das so hart sagen, noch die Augen rieb. Aus der Pause kamen die Teams unverändert, und die Gäste gleich wieder im Vorwärtsgang. In kurzer Folge trafen Kajewski (54.) und Kiesewetter (58.) und selbst zurückhaltende Kommentaren verstiegen sich jetzt zur Behauptung: Vorentscheidung. Die Walkers blieben gnaden- und rücksichtslos, mit 8:2 gingen sie als Sieger vom Platz und beendeten für die Skoworodinoer eine rabenschwarze Runde.

 

PPiS Ussurijsk - Universum Stack Stag Chabarowsk

9+1 | 8 | 33 | 24+9 | 13+2  (0)     4 | 9 | 24 | 36+3 | 16  (0)

Zuschauer&innen: 45000 NP (ausverkauft, 5861 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Gegen den USSC, so Joao, „Da kann man ja immer ein Eigentor des Gegners einplanen!“. Recht hatter, aber hatter das nötig? Joao begann sehr vorsichtig, sein Team war eher defensiv ausgerichtet, die Gäste dagegen mussten Mangels Manageranregung auf eine alte Aufstellung zurückgreifen. Chancenlos waren sie sicherlich nicht, Dank einer satten Mittelfeldüberlegenheit, aber mit einem Talent auf der T-Position ist es natürlich nie ganz einfach. Dem jungen Mann fehlt wahrscheinlich einfach noch die Praxis, völlig falsch schätze er den Befreiungsschlag  von Mikhail Ursus in der 3. Minute ein, und zur Überraschung aller lag PPiS bereits früh in Führung. Bis kurz vor der Pause wurde dann viel herumgeplänkelt, dann endlich der Gastgeber einmal mit einem sauberen Angriff, bezeichnenderweise aus der Defensive kommend. Mnguni behielt im direkten Duell gegen Archer die Nerven, und der 2:0 Pausenstand war perfekt. Nach dem Pausentee wurden die Gäste etwas stärker, der Anschlusstreffer von Krücke in der 74. Minute war Konsequenz dieser Überlegenheit. Der USSC musste nun natürlich öffnen, und im Stile einer Klassemannschaft verlegte sich PPiS auf´s Kontern, Zarin gelang in der 84. Minute der Durchbruch, wieder das direkte Duell mit dem Torwarttalent des USSC, und wieder hatte PPiS das bessere Ende für sich. Mit 3:1 schickten sie den USSC zurück nach Chabarowsk. Und klopfen vorsichtig bei der Spitzengruppe an.

 

1. Liga, Runde 6, Spieltag 12

 

Dynamo Monti Wladiwostok - S.P.Q.R. Komsomolsk

3 | 7 | 16 | 12+2 | 35+7  (0)       6+1 | 7 | 19 | 18 | 35+5  (4)

Zuschauer&innen: 26498 DP

 

Stefans Ankündigung ließ Schlimmes ahnen, zumindest für Dschises: „Den schieß ich aus dem eigenen Stadion, alles auf Sturm, ganz klar“. Umgekehrt können die Gedanken nicht ganz viel total anders gelautet haben, denn beide Mannschaften orientierten sich eindeutig offensiv, und wenn die Hintermannschaft so dünn besetzt sind wie bei diesen beiden, ist auf jeden Fall für viel Unterhaltung gesorgt. Sicher, die Montis haben es mit ihrem Kindergarten nicht allzu einfach, perspektivisch ist das natürlich vielversprechend, was sich Dschises vorgenommen hat, jedoch muss die Frage gestattet sein, ob diese Perspektive je eine Chance erhalten wird. Also denn: Beide auf Sturm, im Feld stand Stefan etwas besser da, dazu hat er eine bessere Hintermannschaften, man muss also von einem leichten Übergewicht der Gäste sprechen. Hätten die Montis etwas dagegen tun können? Selbst mit der Defensivvariante wäre die Mannschaft wohl unterlegen gewesen, das Spiel wäre jedoch auf jeden Fall langweiliger geworden. Erste Minute, erste Chance für die Montis, 1:0,. Anatol Machhin. Immerhin. Abtasten war ein Fremdwort in dieser Partie, kurz darauf erhöhte Graf T. Los auf 2:0. Endlich erwachten die Gäste, Caligula mit den Anschlusstreffer nach 17 Minuten, der Ausgleich durch Claudius ließ auch nicht lange auf sich warten. Jetzt waren die Montis wieder dran, gerade mal fünf Minuten brauchten Hoffnungsträger und Kyoto, und der Gastgeber lag wie mit dem alten Abstand in Front. Augenblick verweile, das war heute nicht drin. SKom ließ sich nicht lange lumpen, Hoover und Nero brauchten nur zwei Minuten, und die Partie war wieder völlig offen. Kein taktisches Geplänkel in der Halbzeitpause, weiter ging´s mit offenem Visier. 51. Minute, Cairo wird von Fritz Seiffert im Strafraum gelegt, führt den Strafstoß selber aus und … scheitert! Ungleich cooler dagegen die Gäste gleich im Gegenzug, während die Montis noch um die verpasste Führungschance trauerten, hatte Pius schon für die erste Führung der Gäste gesorgt. Überhaupt kam jetzt eine ganz starke Phase von SKom. Drei Minuten später erhöhte Claudius, weitere drei Minuten darauf kam es noch bitterer für die Montis, und als Commodus nach weiteren 60 Sekunden auf 7:4 erhöhte, schien die Partie bereits gelaufen zu sein. Nero gelang dann sogar das 8:4 (65.) und die Montis ließen die Köpfe hängen. Aber dann: Da waren sich die Gäste ihrer Sache wohl schon zu sicher: 66., Kyoto, ein irrer Sololauf zum 5:8. 67., Hoffnungsträger machte seinem Namen alle Ehre, 6:8, 70. Minute, wieder Hoffnungsträger, unglaublich, 7:8 und die Montis waren wieder im Geschäft! Einige Fans befanden sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Nervenschwächen schon auf dem Weg ins Hospital, und gut war, denn jetzt hatte sich SKom gefangen, Claudius sorgt praktisch mit dem Wiederanstoß für etwas mehr Beruhigung in den ihrem Namen wenig rechtfertigenden Defensivreihen der Gäste. Einmal kamen die Montis noch ran, der Graf höchstpersönlich konnte noch einmal verkürzen. Mehr war aber an diesem Tag nicht drin, am Ende zeigte die Anzeigetafel einen berauschenden 11:8-Erfolg für die Gäste an, die sich wieder in Richtung Tabellenspitze orientieren können. Die Montis dagegen müssen sich jetzt vor allem um den direkten Gegner im Kampf um den Fortbestand kümmern: Die Fischereiflotte.

 

Bolschoj Tawarischtsch Dshalinda - RSC Wostock Wladi

10 | 8+1 | 14+2 | 14+2 | 42+5  (0) 7 | 8 | 30 | 23+4 | 12+1  (2)

Zuschauer&innen: 16835 NP

 

Björn befürchtete diesmal das Zweitschlimmste: „in dieser Runde trau ich mir maximal ein Unentschieden zu. Ich weiss nur noch nicht gegen wen. Auswärts ist der RSC einfach zu schwach um gegen Mannschaften mit stabilen Abwehrreihen zu bestehen”, analysierte er klug die Schwäche des eigenen Teams, doch sieht man sich die taktische Aufstellung an, hey, so schlecht ist das doch auch wieder nicht. Gut, natürlich hat der Tabellenzweite eine erstklassige Hintermannschaft, aber was Björn das auf´s Feld werfen konnte, war auch nicht gerade zu verachten, und wenn seine Hintermannschaft einen guten Tag erwischte, warum nicht? Aber wie es eben so geht, bei manchen Teams in manchen Situationen darf man die Frage so nicht stellen, da muss es eher umgekehrt heißen, warum? Hätte Björn seine Sonderpunkte ein kleines bisschen anders verteilt, vielleicht hätte es sogar gereicht, möglicherweise sogar für drei Punkte, denn sein Mittelfeld war stark genug, um sogar einen Sieg zu erringen. Doch zur Zeit scheint die Sonne eben für Bolschoj am hellsten, auch wenn davon vor der Pause noch nichts zu sehen war, Bramkarz im Tor der Gäste hatte einen großen Tag erwischt, vielleicht auch ermuntert durch die Rosa Gogoboys, die den alten Haudegen seiner letzten Saison von Stadion zu Stadion begleiten, und jede noch so harmlos Ballberührung des ruhenden Pols im Spiel des RSCW geradezu euphorisch feiern. Aber Jubeln will gelernt sein, in der 48. löst sich da so ein pinkfarbener Puschel aus der Hand seines Betreuers, fliegt genau durch´s Sichtfeld von Bramkarz, Taracow nützt die Situation nicht ganz auf die feine Art aus, und der Tabellenzweite befand sich dem Aufstieg wieder ein Stückchen näher. Das Spiel von Bolschoj gewann nach dem Führungstreffer immer mehr an Sicherheit, die Gäste befanden sich mehr oder weniger im Schockzustand. Nach 60 Minuten schließlich erhöhte Judjenitsch auf 2:0 und die Sache war gelaufen. Und für den RSCW scheint auch in dieser Runde alles beim Alten zu bleiben, auswärts hat die Mannschaft nichts zu melden …Die vorwiegend alten Knacker aus Dshalinda dagegen: Hut ab!

 

ZSKA Komsomolsk   FFM Kaviartrans Slatoustowsk  2: 1  ( 1: 0)

9 | 8 | 15 | 36+6 | 12+3  (0) - 7+2 | 5+2 | 20 | 19 | 22+5  (10)

Taktische Anweisungen: - / Beta von M nach S

Zuschauer&innen: 20766 NP

 

Leute, zählt noch mal eure Knochen - es könnte die letzte Chance sein - die Fischereiflotte ist in der Stadt! Ulrike befürchtet das Schlimmste, war mit ihrer Analyse jedoch nicht ganz auf der Höhe der Zeit: „Letzte Runde war FFM ja ziemlich am Treten, hoffentlich kommen meine Spieler mit heilen Knochen davon!!!“ Letzte Runde? Hallo? Wer die Ligaberichterstattung einigermaßen regelmäßig verfolgt, weiß, der FFMK ist IMMER, IMMER, IMMER am Treten. In Slatoustowsk spielen sie sogar mit dem Gedanken, den örtlichen Friedhof nach dem aktuellen Manager zu nennen. Nach dem Motto, nur keine Publicity ist schlechte Publicity, warum nicht?. Aber ist man da nicht in der falschen Branche. Bei Kaviartrans fühlt man sich falsch behandelt: „Ausgerechnet im Kampf gegen (immerhin: gegen, die Red.) den letzten Platz zwei Auswärtsspiele! Wer hat das beim ZSK eigentlich angesetzt???“, (ZSK?, Zentrales Spiel Komitee, Zigmund Slovomir Kicher, Zong seine Kinder?) so Andreas. Und weiter: „Nun ja, beim ZSKA darf ich nicht verlieren. Mein Team entwickelt sich langsam wie Hansa Rostock. Es kommt, es kommt sogar gewaltig (er meint gewalttätig), aber vielleicht zu spät … - mal schauen, was geht!“ Da es diese Mal nicht kommen würde, war klar, mit dieser Aufstellung hatte man allenfalls den Hauch einer Chance, allerdings nur, wenn beim Gastgeber erschwerend längerfristige Verletzungen dazu kommen würden. Aber die Ligaleitung hat endlich reagiert, ist die Fischereiflotte in der Stadt, schickt man nur noch die besten Schiris auf den Platz, im Interesse der körperlichen Unversehrheit aller. Wer war besser in dieser Partie: Ganz klar, das war die Truppe von Ulrike, eine solide Hintermannschaft, dazu ein mehr als solides Mittelfeld, die Flotte dagegen mit einer Aufstellung, die vor allem daran interessiert war, möglichst keine eigenen Chancen zu erarbeiten. Fast ängstlich agierte der ZSKA, verständlicherweise, trotzdem konnte sich Bertrand in der 17. durchsetzen, 1:0, und alles schien den erwarteten Gang zu gehen. Danach bekam man das Spiel beim Gastgeber immer besser in den Griff, sie ließen den Ball laufen, während die Gäste eifrig gelbe Karten sammelten. Zunächst erwischte es den Hoffnungsträger auf der Linie, Klaus Kirsche (21.) aber auch Libero Karlchen Klopper kam nicht ungeschoren davon (42.). In der Halbzeitpause verstärken die Gäste dann den Sturm, Beta machte sich auf in die Spitze, und das zeigte prompt Erfolg, Nadja Nymann bracht FFMK nach 49 Minuten ins Spiel zurück und die Gäste konnten nun wenigsten von einem Punkt träumen. Kurzzeitig, denn Klause Kirsche hatte nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt, bei einer versuchten schweren Körperverletzung unmittelbar vor den Augen des Schiedsrichters, sein Opfer wäre Natalie gewesen, sah er nach 57 Minuten die Rote Karte, und das war so etwas wie die Vorentscheidung. Natalie war es dann auch kurz darauf, die den ZSKA wieder in Führung brachte, aber hey, das Tor war ja auch leer. Sollte FFMK tatsächlich die Klasse halten können, wird die Mannschaft in der nächsten Saison nicht viel zu lachen haben, denn die zahlreichen Sperren der Slatoustowsker Spieler kosten mittlerweile ganz schön viele UG´s. Sollte FMMK tatsächlich die Klasse halten können, dann nur, weil die Montis noch schwächer sind. Noch. Aber dort entwickelt sich gerade etwas …

 

Katjuscha Blagoweschtschensk - Berber in Bjelogorsk

10 | 8 | 14 | 37+4 | 13+1  (0)      8+2 | 8 | 18 | 35 | 13  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von M nach S, Sholem Aleijchim von M nach S, Igor Bolzin für Igor Lada nach S / -

Zuschauer&innen: 18629 NP

 

„Was für eine doofe Runde“, klagte Sven rückblickend vor dieser Partie, „jeden Vorsprung verspielt. Bei nun 3 Heimspielen sind 3 Siege fast Pflicht. Wenigstens im Pokal läuft es bestens.“ Und wo wir gerade beim Jammern sind, hören wir mal bei Multi rein: „Was ich von dieser Runde halten soll, weiß ich wohl erst nach der nächsten Auswertung. Zwei Auswärtsspiele sind unangenehm. Bei Katjuscha stelle ich mir vor, dass sich Sven vorstellt, dass die Berber ihn hinten zu stellen wollen und es deshalb übers Mittelfeld versucht. Christian könnte das gleiche denken. Was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass beide Hintermannschaften tendenziell besser sind als meine, dazu muss ich mit drei Leuten in der Verteidigung spielen, da ich ansonsten die 3:1-Regel neu definieren müsste. Das alles gepaart mit dem leider nicht vorhandenen Heimvorteil lässt meine Hoffnungen auf ein Minimum schrumpfen.“ Großer Sport also, und es kam, wie es kommen musste, beide spielten mit Mittelfeldvarianten, wobei man bei den Gästen nicht ganz auf Härte verzichten wollte. Natürlich wurde es so zu einer ziemlich statischen, ereignislosen, langweiligen, öden Partie, bei der die Berber chancenlos waren, aber auch Katjuscha nicht gerade an Chancenüberschuss litt. Dann müssen eben Standards her, und die aggressive Einstellung der Berber rächte sich. Nach 25 Minuten zeigte Pawlow nach einer Aktion von Keeper Ouria unmissverständlich auf den Punkt, Schpajer ließ sich diese Chance nicht nehmen und die Partie war praktisch entschieden. Denn die Deckung der Katjuscha ließ keine Löcher, es konnte also gar nichts mehr passieren. 1:0 also zur Pause, und dann eben wieder das: Sven stellte sein Team gewaltig um, ein knapper Sieg war ihm wohl nicht genug, und es passierte genau das, was ihm mindestens schon einmal in dieser Spielzeit passiert ist, ein schon sicherer Dreier geriet noch einmal ins Wanken, denn dadurch, dass er sein Mittelfeld schwächte, ergaben sich auf einmal auch Chancen für die Gäste. Jaja, aus Erfahrung wird man noch lange nicht klug, Babu, 71. Minute, Ausgleich, und die Berber zeigten sich als Team mit geradezu atemberaubender Effizienz. Am VIP-Ausgang wurde Manager Sven mit Tomaten beworfen, vielleicht sollte er taktische Umstellungen in Zukunft lieber dem Trainer überlassen? Aber mach was.

 

FC Nachhut Nachodka - Moschaisk Nikolajewsk

6 | 11 | 14+2 | 40+7 | 16  (0)      1 | 8+2 | 25 | 31 | 17  (1)

Zuschauer&innen: 17732 NP

 

Was hätte das für eine Geschichte werden können, man stelle sich die Schlagzeilen vor! Heiß umworben hatte die Nachhut den überragenden Stammkeeper der Nikolajewsker vor der Saison, und ausgerechnet in diesem Spiel musste er dann eine Gelb-Sperre absitzen, dabei wäre gerade er bis in die Haarspitzen motiviert gewesen gegen jenes Team, das ihn mit schnödem Mammon aus dem Kreis seiner lieben reißen wollte. So nun, mit einem kurzfristig verpflichteten Amateurkeeper ging´s für Moschaisk mit denkbar geringen Erfolgsaussichten zum Angstgegner nach Nachodka, gegen den man in dieser Managerbesetzung noch nie in einem Punktspiel punkten konnte. Aber Christian baute einer Enttäuschung mit viel Polemik schon mal vor und gab dem Affen ordentlich Zucker: „Trotz deiner mich in Sicherheit wiegen sollenden Rhetorik ist ein Tabelleführer mit bisher nur 3 Minuspunkten eine harte Nuss. Ich ziehe den Hut vor deinem Teamaufbau - 3 Saisons in Folge oben mitspielen, das soll man dir erstmal nachmachen.“ Genau, das hört sich sehr vernünftig an. Die Nachhut kam über´s Mittelfeld, hirnrissigerweise hatte man sich beim Gast für eine identische Taktik entschieden, obwohl man, das kann man wohl durchaus unterstellen, sich bei Moschaisk nicht wirklich etwas für diese Begegnung ausrechnete. Denn abgerechnet wird am Schluss, und am letzten, am allerletzten Spieltag muss die Nachhut ja schließlich noch mal reisen, und zwar nach Nikolajewsk. Bitter für die Gäste, dass mit Chandrujew ein ausgesprochen heimfreundlicher Schiedsrichter nominiert war. Arinnas Einsteigen konnte man nun wirklich nicht böse nennen, vielleicht etwas unbeholfen, nun gut, aber mach was. So gab es bereits nach 37 Sekunden einen Elfmeter, Böser Rechenknecht ließ sich nicht zweimal bitten und souverän verwandelte er. Nun hätten die Gäste durchaus die Chance gehabt, das Spiel noch einmal zu drehen, die Mannschaft ist stark genug, da steckt jede Menge Substanz drin, Wahnsinn, aber nicht an diesem Spieltag. Kurz vor der Pause sorgte Afghan Whig für das 2:0, vielleicht hätte man sich bei Moschaisk doch etwas genauer im Amateurlager umsehen sollen. In der zweiten Hälfte betrieb die Nachhut das, was sie am beste kann, Ergebnisverwaltung. Das sieht nicht immer schön aus, aber der Erfolg rechtfertigt alle Mittel. Und aber sofort muss mit der Nachhut wieder gerechnet werden können dürfen.

 

PL Swobodnyj - Rytmipoijat Chabarowsk

6 | 10 | 18 | 14+2 | 31+9  (0)      8+1 | 1 | 24+1 | 21 | 9  (0)

Zuschauer&innen: 25000 DP (ausverkauft, 4005 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Carsten hatte sich vor der Partie gegen die Rytmis viele Gedanken gemacht: „Rythmi scheint ja auch die Auswärtsmauer zu mögen, aber ... (s.o.)“, er habe eben eine Vorliebe für die stürmische Variante, und „Vorliebe ist eben Vorliebe“: Aber echt, diese Gedanken hätte er sich sparen können, denn in Chabarowsk, ja in Chabarowsk ticken die Uhren ganz anders: „Da kann die Presse noch so viel schreiben. Hier geht es gegen den Abstieg. Und da die Konkurrenten in der Vorrunde so laut danach gerufen haben, werden wir unsere nicht vorhandenen Ambitionen mal untermauern, indem wir den Spieltag im Voraus abschreiben. M.a.W., es folgt eine Einladung zum Schützenfest, da wir versuchen, neue Talente einzuspielen. Morituri te salutant.“ Und zwar nicht irgendwelche Talente, nein, es muss unter anderem schon ein Ausputzer sein, wenn, denkt sich Sascha wohl, dann richtig. Das kann natürlich zu leichten Verzerrungen im Abstiegskampf führen, aber PSwo kann das natürlich nur recht sein. Es war folglich nur eine Frage, wie hoch der Sieg des Neulings ausfallen würde, um soviel vorwegzunehmen, es wurde der historisch höchste. Zunächst tat sich der Gastgeber ob soviel Freiheit sehr schwer, fast eine Viertelstunde dauerte es, dann hatte sich die Mannschaft zurechtgerüttelt und das muntere Scheibenschießen nahm seinen Anfang. Pfletschinger (20.) hatte den ersten Versuch, noch vor der Pause waren noch Glende (34.) und Skorupski (35.) erfolgreich, der Dreier war damit natürlich endgültig gesichert. Entspannt lief folglich die zweite Hälfte, wo man sich beim Gastgeber den Luxus leisten konnte, jetzt auch etwas für die Tordifferenz zu tun. Lust auf Greuel, 5:0, denn kurz zuvor war schon die umgekehrte Kombination erfolgreich gewesen. Den Zuschauern gefiel´s, und auch die Folgezeit ließ die Stimmung im Stadion nicht gerade sinken. Einmal noch traf Skorupski (72.), bevor Greuel dann den Endstand herstellt. Respekt für den Neuling, und den Chabarowskern möchte man zurufen: „Viel Glück bei der Talentlosung“. Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, dass man ausgerechnet in dieser Runde gegen Swobodnyj spielen musste, die haben schließlich alle Talente immer durchgebracht…

 

2. Liga, Runde 6, Spieltag 12

 

Rytmipoijat Chabarowsk - Moschaisk Nikolajewsk

8+1 | 1 | 24+7 | 21 | 9+4  (0)      10 | 4 | 25 | 31+3 | 17  (0)

Zuschauer&innen: 15000 NP (ausverkauft, 1902 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Wir haben ja eben schon gesehen, Sascha hatte die Partie ohnehin schon abgeschrieben, plötzlich und unerwartet fällt man bei den Rythmis dem Jugendwahn anheim. Für die Gegner gerade in dieser Phase ist das natürlich eine dankbare Aufgabe, all die tatischen Verrenkungen bei Moschaisk, die man sich da so hübsch ausgedacht hatte, liefen prompt ins Leere, aber mach was. So hält den Tabellenführer in seinem Lauf natürlich ... Und man darf anerkennen, trotz des Einsatzes drei noch nicht tauglicher Talent war die Aufstellung des Gastgeber ja auch gar nicht so übel. Gegen viele andere hätte das vielleicht sogar reichen können ... Vom Chancenverhältnis war das Spiel natürlich eine klare Sache, aber man weiß ja aus Erfahrung, dass Moschaisk nicht die aller treffsicherste Mannschaft ist. Doch als wollte man die Statistik Lügen strafen, fiel bereits nach zwei Minuten die Führung für die Gäste, die nach der Niederlage in Nachodka selbstverständlich verspielten Kredit zurückgewinnen wollten. Das ganze spielte sich beim Dritten natürlich vor ausverkaufter Hütte ab, und zum letzten Mal für lange Zeit durfte man da wohl die Nikolajewsker begutachten, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass beide Teams in der kommenden Saison noch in derselben Liga spielen. Das Spiel blieb auf mäßigem Niveau, die Gäste waren immer eine Nasenlänge voraus. Das 2:0 durch Herr Wittmann in der 53. machte früh klar, hier gab´s für die Rytmis heute nichts zu ernten. Nikolajwesk bleibt nach diesem Auftritt souveräner Tabellenführer, für die Rytmis geht´s jetzt, so will es Sascha, wieder um den Abstieg, bis zum nächsten Doppelsieg eben. Und der kommt bestimmt.

 

FC Nachhut Nachodka - Berber in Bjelogorsk

6 | 11 | 14+4 | 15+2 | 41+7  (0)    8+2 | 8 | 18 | 35 | 13  (1)

Taktische Anweisungen: - / Siyar von M nach V, Roshin von M nach V

Zuschauer&innen: 20540 NP (volles Haus)

 

Welche Folgen es haben kann, wenn Manager zu geschwätzig werden, machte Christian vor der Partie deutlich: „Da Multi dankenswerterweise letztes Mal geschrieben hat, dass er fast nie mauert, wird er es hier auch nicht tun. Und wenn schon – der Tabellennachbar hat auswärts noch nicht viel gerissen, und das wird sich hier auch nicht ändern.“ Multi dagegen sprach ohnehin von minimalen Chancen, aber er hatte sich ja sowieso schon genug verplappert. Immerhin, schickte er seinen Mannen hinterher: „Möge die Macht mit mir sein“. Die Nachhut also mit einem mächtig aufgeplusterten Sturm, das war allerdings gegen die nicht zu verachtende Hintermannschaft der Berber auch dringend geboten. Lange, lange, lange konnten sich die Berber dem Sturmlauf der Nachhut entgegenstemmen, aber dort hatte man durch kluge Einkaufspolitik dafür gesorgt, dass für solche Situationen neben zahlreichen hoffnungsvollen Talenten auch einige Routiniers die Mannschaft stärken, guck dir Mario Cipplolini an, wie der in der 42. Minuten die Verteidiger gleich reihenweiße vernaschte, großer Sport! Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause, Multi zog die Konsequenzen aus dem gesehenen und verstärkte die Deckung, und eigentlich war das genau die richtige Schlussfolgerung. Doch eine kleine Lücke blieb noch, und Mario Cippolini, das ist eben ein ganz Großer. 64. Minute, wieder setzte er sich gegen die Verteidiger durch, und die waren diesmal sogar zu viert, zack, stand es 2:0. Zwar kamen die Gäste kurz darauf noch einmal durch Babu heran, aber insgesamt war das Berber-Mittelfeld nun zu schwach, und noch großartig Akzente setzen zu können. Für die Nachhut zeigt die Formkurve steil nach oben, und man übertreibt wohl nicht, wenn man feststellt, dass da gerade ein Riese dabei ist zu erwachen. Und hat man dann noch ein bisschen Zeit übrig für einen geneigten Blick auf die aktuelle Teamliste, dann wissen die künftigen Gegner von Christians Team: Ab jetzt herrscht Anschnallpflicht.

 

Katjuscha Blagoweschtschensk - FFM Kaviartrans Slatoustowsk 3: 0  ( 0: 0)

10 | 8 | 14 | 37+5 | 13+3  (0)      7+2 | 5+2 | 20 | 13 | 29+3  (8)

Verletzt: Berle Molotilke (V, 40., +3, Antonin Kopekew) / -

Gelb: Ilja Prawda (28.) / Klaus Kirsche (55.), STÖRmer (22.), Karlchen Klopper (2.)

Rot: - / Karlchen Klopper (A, 53.)

Taktische Anweisungen: 5 HV von M nach S, Sholem Aleijchim von M nach S, Schprotzen Blot für Igor Lada nach S / -

Tore: Wilma Schpajer (48.Elfm.), Sholem Aleijchim (49./79.) / -

Zuschauer&innen: 10762 NP

 

Mit 0:5 hatte die Fischereiflotte im Hinspiel den kürzeren gezogen, für die Katjuscha war das der Beginn einer starken Serie, die mittlerweile jedoch längst wieder in Vergessenheit geraten ist. Nach zuletzt zwei Pleiten sieht man da so langsam die Aufstiegsfälle davon schwimmen, verständlich da die ultimative Forderung von Sven an seine Mannschaft, in dieser Runde gefälligst für zwei Siege zu sorgen. Nach dem Remis gegen die Berber war das ja nun nicht mehr machbar, vielleicht würde es ja wenigstens gegen die Fischereiflotte reichen, aber bei dem Pech, das den Katjuschas zur Zeit an den Stiefeln klebt, lässt sich da nur schwerlich eine Prognose abgeben. „Bei Katjuscha“, so Andreas, „habe ich wohl keine Chance, aber mach was ...“, gab sich Andreas vor der Partie zurückhaltend, trotzdem verzichtete er nicht auf Härte, auch wenn die Ligaleitung wieder einen ihrer besten Schiedsrichter angesetzt hatte, da weiß man wohl durchaus, die Zeichen der Zeit zu deuten. Bissig ging´s zu auf dem Blutacker, und ziemlich früh holte sich Karlchen Klopper (2.) seine obligatorische Verwarnung ab. Nun kann man sich fragen, wie diese Gurkentruppe mit dem spielerischen Leistungspotential von sagen wir mal allerhöchstens Gladbach, um mal eine Hausnummer zu nennen, sich überhaupt in der Liga halten will. Da war auch nicht der geringste Siegeswillen zu spüren. Und die Katjuscha ließ sich von soviel Ruppigkeit anstecken, Prawda sah in der 28. Minute gelb nach einem Revanchefoul an STÖRmer, der natürlich auch den gelben Karton vor die Nase gehalten bekam. Treffer fielen vor der Pause keine, dafür aber Berle Molotilke, nach einem völlig überzogenen Einsatz von Klopper, der dafür eigentlich Rot hätte sehen müssen, bei Mototilke stellt sich die Frage, ob er je wieder gehen können wird. In der Pause hatte Sven die Sinnlosigkeit seiner Taktik eingesehen, schaufelte gewaltig um und versuchte es jetzt mit einer stürmischeren Variante. Und sofort stellt sich der Erfolg ein: Klopper mit dem Foul im Strafraum, Schpajer führt selbst aus, und reichlich cool netzte er auch seinen zweiten Elfmeter in dieser Runde ein. Dafür hätte Klopper eigentlich Rot sehen müssen. Sechzig Sekunden später, Klopper mit der Grätsche an der Strafraumgrenze, die einen Preis für Intelligenz wert gewesen wäre, Sholem Aleijchim mit dem Freistoß, wunderbar zirkelt er den Ball um die Mauer, das 2:0 für den Gastgeber war Fakt. Dafür hätte Klopper eigentlich Rot sehen müssen. Weitere fünf Minuten später, die Katjuscha diesmal über links, Klopper löst sich aus dem Zentrum, niedelt Schprotzen Blot um, wieder Freistoß, und endlich hatte Schiri Gawrilow die Nase gestrichen voll. Dafür sah Klopper nämlich das, was er in der zweiten Minute schon verdient gehabt hätte: Rot. Und die Partie war damit so gut wie gelaufen. Das 3:0 durch Sholem Aleijchim in der 79. Minute war nur noch von statistischem Wert.

 

ZSKA Komsomolsk - RSC Wostock Wladi

9+1 | 8 | 15 | 13+2 | 36+7  (0)     7 | 8 | 20 | 33+4 | 12+1  (2)

Zuschauer&innen: 18295 NP

 

Dass Auswärtspartien seine Sache nicht sind, hatte Björn bereits an Spieltag 11 deutlich zu verstehen gegeben, und jetzt sollte es ausgerechnet gegen den ZSKA gehen, eine Mannschaft, bei der man kaum noch weiß, wie sich das Wort Niederlage schreibt! Wir erinnern: „Auswärts ist mein Team einfach zu schwach, um gegen stabile Abwehrreihen zu bestehen“, aber so war der ZSKA gar nicht aufgestellt. Und jetzt? Viel sprach in dieser Begegnung für den Gastgeber, nicht zuletzt auch die bessere Hintermannschaft, aber chancenlos war der RSCW nicht, durchaus erarbeitete man sich eigene Möglichkeiten und warum sollte man nicht auch mal das Glück auf seine Seite ziehen. Denn ganz danach sah es aus, da Gallipolli einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. An solchen Tagen greift dann eins ins andere, Gallipolli daneben, Saleem Sinai die Gelegenheit er-, und es war passiert: Nach 22 Minuten die überraschende Gästeführung. Nur wenige Minuten später hatte Sinai erneut so einen lichten Moment, mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern überwand er zum zweiten Mal an diesem Tag den sonst so souveränen Keeper des Gastgebers und eine echte Überraschung für den Gast schien möglich. Unverändert kamen die Teams aus den Kabinen, der ZSKA zeigte sich verunsichert, und die Gäste hatten das Toreschießen neu entdeckt. Fedora Schoko-Riegel mit einer verunglückten Flanke von links, die ihr über den Spann rutscht und Gallipolli auf dem falschen Fuß erwischt. Tata, 3:0 für die Gäste. Endlich nun schien der Armeesportklub aufzuwachen, aber eigentlich war es da schon zu spät: In der 78. Minute verkürzte Sintflut auf 1:3, doch der Käse war gegessen, die Kuh vom Eis, Mätthai am letzten. Zwei Punkte entführen die Rosanen aus Komsomolsk, wie soll eine Mannschaft mit dieser Moral noch einmal in Abstiegsnöte geraten. Aber auch die Komsomolsker können mit der Ausbeute in dieser Runde gut leben.

 

Bolschoj Tawarischtsch Dshalinda - S.P.Q.R. Komsomolsk

10 | 8+1 | 14+2 | 14+2 | 42+5  (0) 6+2 | 7 | 36 | 20 | 14  (1)

Zuschauer&innen: 10734 TP

 

Mächtig etwas an Sturmstärke brachte der Tabellenzweite da auf den Rasen, um gegen die Emporkömmlinge aus Komsomolsk anzustinken, aber die haben ja mittlerweile ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt, wie der Gegner wohl auflaufen würde, die Nachhut aus Nachodka kann ein Liedchen davon singen, diesmal also machte Bolschoj dieselbe Erfahrung. Einen erstklassigen Sturm bot Axel auf, traf damit aber auf eine fast ebenbürtige Abwehr. Dazu hatte man beim Gast auch noch etwas für das Mittelfeld getan, gerade genug, um vielleicht sogar einen oder gleich zwei Punkte auf Dshalinda zu entführen. Problematisch hätte es für die Gäste auch werden können, weil man auf Härte nicht verzichtete, zumal da auch noch die Eigentorchance im Raum schwebte. Insgesamt gab´s in dieser Partie gerade Mal sechs Torchancen, im Verhältnis sah das 4:2 aus. Das Spiel war statisch bis zum Einschlafen, kaum ein Pass fand den Mitspieler, Möglichkeiten ergaben sich eher zufällig. Farbe kam nur durch die Verwarnung Edgar J. Hoovers in der 88. ins Spiel. Erwähnenswertes passierte sonst nichts. Dshalinda bleibt damit also weiter oben dran, hat sich sogar näher an den Tabellenführer herangeschoben. Aber auch SKom mischt nach dieser Runde ganz oben mit.

 

PL Swobodnyj-  Dynamo Monti Wladiwostok

6 | 10 | 18 | 14 | 31+11  (0)       3 | 7+2 | 32 | 19 | 12  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von S nach M, Greuel von S nach M, Fotiadou für Lust nach M / -

Zuschauer&innen: 16148 NP

 

Carsten hörte sich so an: „Eigentlich sollte ich ja gegen Christian die Mittelfeldwalze auspacken, er kann mit der Hintermannschaft und meiner (ihm bekannten) Sturmvorliebe eigentlich nur hinten drin stehen. Aber Vorliebe ist Vorliebe“. Den Montis fehlt noch ein Punkt auf die magische 7, ein Punkt würde auch ausreichen, das Tabellenende endlich wieder zu verlassen. Wie Carsten richtig vorhergesehen hatte, stand der Tabellenletzte hintendrin, genau die richtige Variante also, mit seinem Mittelfeld wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Richtig Fahrt nahm die Partie erst nach der Pause auf, als Carsten nämlich seine Sturmausstellung auflöste und das Mittelfeld zustellte. Dahin waren die Chancen für Christians Truppe, nun konnte nur noch der Gastgeber gewinnen. Aber man tat sich schwer gegen die Montis, da vor allem Libero Anatol Haudruw bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit ging. Aber als Libero kann man eben keine Spiele gewinnen. In der 84. Minute konnte auch her nicht mehr stand halten: Malcoiffe gelang doch noch der nicht unbedingt verdiente Siegtreffer, damit verabschiedete sich PSwo erstmal aus der Abstiegszone, aber die Montis waren eindeutig die Verlierer der Herzen. Aber versuch damit mal, an der Kasse zu zahlen ...

 

Pokalwiederholungsspiele:

 

S.P.Q.R. Komsomolsk - Roter Stern Ussurijsk     1: 0  ( 1: 0)

6+2 | 7 | 19 | 18+2 | 35+8  (1)     9+1 | 9+1 | 38 | 13 | 18  (1)

Tore: Antonius Pius (1.) / -

Elfmeter verschossen: Tiberius (9.) / -

Zuschauer&innen: 20000 NP (ausverkauft, 1410 weitere Fans vor dem Stadion)

 

„Ein Elfmeterschießen“ so Thorsten, „wäre mir durchaus recht“. Denn „letztes Mal gingen meine Wünsche ja in Erfüllung. Also diesmal will ich einen Punkt in der Liga ODER ein Weiterkommen im Pokal“, er sei ja „genügsam“. Eigentlich musste das ja heißen, dass sein Soll schon erfüllt war, denn den Punkte hatte er ja schon beim Lokalrivalen PPiS geholt. Da hieß ja dann wohl auch Siegverbot beim Pokalspiel in Komsomolsk. Sehen wir uns die Aufstellungen an, wird deutlich, so falsch lag er gar nicht mit einer Prognose vom Elfmeterschießen. Schön hatte er die Offensive von SKom ins Leere, bzw. Volle laufen lassen, da konnte schon mal nichts anbrennen. Gut, im Mittelfeld gab´s eine kleine Deckungslücke, aber nobody ist perfect. Ansonsten ließ sich feststelllen, dass Thorsten die deutlich bessere Hintermannschaft hatte, dieser stopfte er noch eine Portion Geld und Härte in den Rachen, der Rest war Würfelvertrauen. SKom hatte im Vergleich das Mittelfeld nicht ganz vernachlässigt, aber sonderlich viele Chancen brachte das nicht. Es sollte wohl ein Geduldspiel werden. Chancen für die Gäste? Fehlanzeige. Nicht eine, obwohl, das SKom auf Härte auch nicht verzichten wollte, wer weiß. Anpfiff, der lange, hohe Ball nach Vorne, Pius verlängert mit dem Hinterkopf, überwindet Wolle, und die Gastgeber führten. Hallo? Schon wach? Was war das denn? Nun, Effizienz pur. Damit die Chance schon dahin? Nun reagierte der Frust, kurz darauf Dativ mit einem mörderischen Tackling: Elfmeter für den Gastgeber. Tiberius übernimmmt die Verantwortung und sich. Aber mach was. Danach passierte nichts mehr, 80 traurige Minuten lang. SKom beendet eine starke Runde, RSUs mit Plansollerfüllung, mehr nicht.

 

Die Germanistix - Wladifutbol Skoworodino

11 | 10+1 | 16+1 | 18 | 44+7  (0)   4 | 4 | 30 | 27 | 17  (0)

Zuschauer&innen: 28736 NP

 

Die Germanistix spielten so wie sie immer spielten, alles was Beine hatte, musste in den Sturm, WSko dagegen mit einer Zwangsaufstellung aus Zeitmangel bei Marten. Und das war in diesem Fall natürlich fatal, mit Talenten in der Hintermannschaft gab´s bei dieser Partie natürlich nichts zu ernten, zu stark ist die Offensive der Germanistix in dieser Saison. Das waren 90 Minuten Einbahnstraßenfußball pur, wobei sich fast der komplette Kader der Germanistix in dieser Partie lediglich als Anhängsel von Lothar Leitnix entpuppte, dem sowohl in der ersten wie in der zweiten Hälfte jeweils ein lupenreiner Hattrick gelang. Und es sollte nicht überraschen, wenn er der erste Spieler wäre, dem das seit Ligabestehen gelungen ist. Für Stoni findet seine erste Runde als Manager so doch noch einen versöhnlichen Abschluss, für WSko sind ein paar Einsätze mehr herausgesprungen, mehr nicht.

 

Moschaisk Nikolajewsk - Intergalaktische Schrotthändler

10 | 4 | 16+2 | 16+11 | 39  (0)     8 | 10+1 | 13 | 35 | 13  (0)

Taktische Anweisungen: - / Luadir Gasparotto von M nach V

Zuschauer&innen: 35000 DP (ausverkauft, 25405 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Im Pokal zeigen die Schrotthändler zur Zeit ihre wahre Stärke, während in der Liga mehr perspektivisch gedacht wird, sicherlich nicht unbedingt eine verkehrte Herangehensweise. Der Gastgeber mit dem besseren Torsteher, dafür hatten die Schrotthändler ihren Ausputzer hochgewuchtet, zudem spielten die Gäste auf Sieg, der über´s Mittelfeld zu erzielen wäre. Doch bei Moschaisk fuhr man diesmal nicht eingleisig, neben einem starken Mittelfeld trumpfte der Gastgeber mit einem noch stärkeren Sturm auf, war also in dieser Hinsicht ein Gutteil flexibler. Und die Abwehr der Gäste bekam ganz schön was zu tun! Angriff auf Angriff brandet in Richtung des Gästetors, aber die Abwehr hielt. Zur Pause stellte Mike dann um, als zu löchrig empfand er die Defensive, auf Kosten des Mittelfeldes zog er Luadir Gasparotto zurück in die Deckung, was nicht unvernünftig war, doch letztendlich war das zu wenig. Trotzdem war der Sturm der Gastgeber immer noch stark genug, das zeigte Gargoyle Zampa kurz nach Wiederanpfiff, als er den ersten wirklich gefährlichen Angriff des Tabellenführers der zweiten Liga erfolgreich zum Abschluss brachte. Und das war dann praktisch die Entscheidung, den die Gäste hatten in der zweiten Hälfte keine Chance mehr.

 

Katjuscha Blagoweschtschensk  M. Slatoustowsk (A)

10 | 8 | 18+8 | 38 | 13+2  (0)      10 | 3 | 10 | 23 | 10  (0)

Gelb: Gerasim K. Petrin (26.) / -

Zuschauer&innen: 25000 DP (ausverkauft, 1743 weitere Fans vor dem Stadion)

 

„Das einzige“, fand Sven, „was hier passieren kann, sind 11 eigene Leute im 16er und ein Aus im 11er schießen, wahrscheinlicher ist ein : 0 Sieg“. Viele Zahlen in wenig Worten, und ein Elfmeterschießen wäre durchaus auch möglich gewesen mit der starken Hintermannschaft des Gastes. Denn offensichtlich war das sein einziges Ziel. Doch selbst die Katjuscha kann nicht immer Pech haben, besonders nicht, wenn man eine solche Anhängerschaft hat, die selbst bei einem AMATEUR die Hütte voll macht. Der Gastgeber tat sich schwer, aber wenigstens etwas. Doch es dauerte 24 lange Minuten, bevor Sholem Aleijchim endlich den erlösenden, und angesichts der Aufstellung damit auch entscheidenden Treffer machte. In der zweiten Hälfte lief es dann etwas leichter, mit dem sicheren Sieg im Rücken konnte Katjuscha noch zwei Mal erhöhen. Am Ende hieß es dann klar und deutlich 3:0 für die Mannschaft aus Blagoweschtschensk, die ja schon in der Vorsaison ihre wahre Bestimmung im Pokal sah.

 

Universum Stack Stag Chabarowsk - Wacker Posjet (A)

4 | 9 | 20 | 19 | 38+11  (0) 7 | 11 | 10 | 10 | 12  (0)

Zuschauer&innen: 28167 DP

 

Steuerlos trieb der USSC in die Wiederholungspartie gegen Wacker Posjet, die praktisch chancenlos anreisten. Maßlos überlegen war der USSC, die Gäste hatten keine anderen Ambitionen als sich irgendwie ins Elfmeterschießen zu mogeln, und das ging ziemlich gründlich schief. Bereits nach sechs Minuten bekamen sie die Quittung für ihren Antifußball, der Rest war lockeres Auslaufen in RichtungViertelfinale. Nach Verschlucktes Kleinteil war dann in der 19. Minute Slarti Bartfass erfolgreich, mit 2:0 ging es in die Pause. Kurz nach dem Wechsel erhöhte Krücke standesgemäß auf 3:0, und man hatte den Eindruck, dass der USSC zu diesem Zeitpunkt geistig schon wieder beim nächsten Ligaspiel war. Der Endstand wurde in der Schlussminute hergestellt, wieder war es Bartfass, der seine gute Leistung mit dem 4:0 krönte.

 

Datenbank

 

1. Liga, Runde 6, Spieltag 11

 

Universum Stack Stag Chabarowsk - Jonnies Walkers     1: 6  ( 1: 3)

4 | 9+1 | 13+3 | 28 | 36+4  (0)     10+1 | 9 | 17 | 18 | 38+2  (2)

Tore: - / Otto Püstermeier (6./76.), Jörg Willi (26./52.), Knut Kiesewetter (23./54.)

Gegnerische Eigentore: 1 Treffer (22.) / -

Zuschauer&innen: 35000 NP (ausverkauft, 232 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Wladifutbol Skoworodino - Misolovka Blagoweschtschensk      2: 3  ( 1: 2)

4 | 4 | 39+6 | 19 | 16+2  (0)       8+1 | 5 | 17 | 36 | 12+1  (0)

Tore: Gafija Kukhilav (56.), Vasarel Akymochkin (19.) / La Fussee (32.), Afrohanseate (81.)

Gegnerische Eigentore: - / 1 Treffer (45.)

Zuschauer&innen: 28971 NP (volles Haus)

 

Roter Stern Bjelogorsk - Intergalaktische Schrotthändler    6: 4  ( 3: 2)

7 | 8 | 13+4 | 14+1 | 38+7  (1)     8 | 3+1 | 16 | 35+1 | 12  (0)

Tore: Herbert Frahm (81.), Theodor W. Adorno (47.), Kurt Weill (17./25./31./87.) / B`Elanna Torres (73.), Luadir Gasparotto (40.), Zaphod Beeblebrox (45./88.)

Elfmeter verschossen: - / Luadir Gasparotto (88.)

Zuschauer&innen: 28204 DP (volles Haus)

 

Kosmos Komsomolsk - Die Germanistix 0: 0  ( 0: 0)

3 | 10+1 | 28+6 | 25 | 13  (0)      11 | 10 | 16 | 18 | 44+3  (0)

Gelb: Emil Ludkov (78.) / -

Taktische Anweisungen: 6 HV von V nach M / -

Zuschauer&innen: 26304 DP

 

Bavaria B. Sowjetskaja - ZSKA Organon Wladiwostok     0: 1  ( 0: 0)

10+1 | 9 | 17+1 | 18 | 48+5  (0)    10 | 10 | 40 | 20+4 | 20  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von S nach M, McGyver von S nach M, McGyver von M nach M, Supersocke für Asgeir Raffzahn nach M / 2 PP von M nach S, Hari Seldon von V nach S, Tor Heyerdal für Michael Auclair nach S

Tore: - / Marlene (55.)

Zuschauer&innen: 59933 NP

 

PPiS Ussurijsk - Roter Stern Ussurijsk    0: 0  ( 0: 0)

9+1 | 8 | 13+2 | 35+4 | 13  (2)     3 | 9 | 15 | 35+3 | 14  (0)

Gelb: Yelena Brement (65.) / -

Zuschauer&innen: 42640 NP (volles Haus)

 

1. Liga, Runde 6, Spieltag 12

 

Roter Stern Ussurijsk - ZSKA Organon Wladiwostok      1: 4  ( 0: 1)

3 | 9 | 38+1 | 13+6 | 14  (0)       10 | 10 | 22 | 40+6 | 19  (1)

Verletzt: - / Klaatu (V, 64., +2, Tor Heyerdal)

Gelb: - / Zar Athustra V (56.)

Taktische Anweisungen: Uhu von V nach M / -

Tore: S (74.Elfm.) / Nokia (74.), Marlene (44./68.), 7 of 9 (89.)

Zuschauer&innen: 18784 TP

 

Bavaria B. Sowjetskaja - Die Germanistix  4: 0  ( 0: 0)

10+1 | 9 | 19 | 18+1 | 47+9  (0)    11 | 10 | 16 | 18 | 44+3  (0)

Tore: Yukata "Die Sonne" (53.), Old Knattershoot (64.), McGyver (87.), Miss Mittelfeld (80.) / -

Zuschauer&innen: 46639 NP

 

Kosmos Komsomolsk - Intergalaktische Schrotthändler   2: 3  ( 1: 2)

3 | 10+1 | 17 | 16+1 | 39+9  (0)    8 | 10 | 17 | 30+5 | 13  (0)

Verletzt: Fredi Pollov (M, 32., +3, Oleg Bichuka) / -

Taktische Anweisungen: - / 1 PP von M nach V, Luadir Gasparotto von M nach V

Tore: Nikolai Sebtschev (21.), Tippy Broken (62.) / Luadir Gasparotto (16./36.), Zaphod Beeblebrox (47.)

Zuschauer&innen: 19260 NP

 

Roter Stern Bjelogorsk - Misolovka Blagoweschtschensk 0: 1  ( 0: 1)

7 | 8+1 | 13+1 | 37+5 | 14  (0)     8+1 | 5 | 17+1 | 36 | 12  (0)

Gegnerische Eigentore: - / 1 Treffer (33.)

Zuschauer&innen: 23087 NP

 

Wladifutbol Skoworodino - Jonnies Walkers 2: 8  ( 1: 4)

4 | 4 | 39+8 | 19 | 16  (0)   10+1 | 9 | 17 | 42+2 | 14+1  (3)

Gelb: Ruznan Chubatow (47.) / Otto Püstermeier (37.)

Tore: Oleg Angutichow (27.), Evgheni Liforenko (73.Elfm.) / Jan Kajewski (54.), Gabriel Gavrilow (12./70./86.), Knut Kiesewetter (3./34./38./58.)

Zuschauer&innen: 20056 NP

 

PPiS Ussurijsk    Universum Stack Stag Chabarowsk     3: 1  ( 2: 0)

9+1 | 8 | 33 | 24+9 | 13+2  (0)     4 | 9 | 24 | 36+3 | 16  (0)

Tore: Zarin (84.), Mikhail Ursus (3.), Axel Mnguni (45.) / Krücke (74.)

Zuschauer&innen: 45000 NP (ausverkauft, 5861 weitere Fans vor dem Stadion)

 

2. Liga, Runde 6, Spieltag 11

 

Dynamo Monti Wladiwostok      S.P.Q.R. Komsomolsk     8:11  ( 4: 4)

3 | 7 | 16 | 12+2 | 35+7  (0)       6+1 | 7 | 19 | 18 | 35+5  (4)

Tore: Anatol Machhin (1.), Kyoto (29./66.), Graf T. Los (9./73.), Hoffnungsträger (25./67./70.) / Caligula (12.), Antonius Pius (52.), Nero (36./65./75.), Edgar J. Hoover (34./57.), Claudius (17./54./70.), Commodus (58.)

Elfmeter verschossen: Cairo (51.) / -

Zuschauer&innen: 26498 DP

 

Bolschoj Tawarischtsch Dshalinda    RSC Wostock Wladi 2: 0  ( 0: 0)

10 | 8+1 | 14+2 | 14+2 | 42+5  (0) 7 | 8 | 30 | 23+4 | 12+1  (2)

Gelb: - / Classic IntraSelect (28.), Heiner Löffler (15.)

Tore: A. Taracow (48.), L. Judjenitsch (60.) / -

Zuschauer&innen: 16835 NP

 

ZSKA Komsomolsk   FFM Kaviartrans Slatoustowsk  2: 1  ( 1: 0)

9 | 8 | 15 | 36+6 | 12+3  (0)       7+2 | 5+2 | 20 | 19 | 22+5  (10)

Gelb: - / Karlchen Klopper (42.), Beta (75.), Klaus Kirsche (21.)

Rot: - / Klaus Kirsche (T, 57.)

Taktische Anweisungen: - / Beta von M nach S

Tore: Natalie (62.), Bertrand (17.) / Nadja Nymann (49.)

Zuschauer&innen: 20766 NP

 

Katjuscha Blagoweschtschensk  Berber in Bjelogorsk    1: 1  ( 1: 0)

10 | 8 | 14 | 37+4 | 13+1  (0)      8+2 | 8 | 18 | 35 | 13  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von M nach S, Sholem Aleijchim von M nach S, Igor Bolzin für Igor Lada nach S / -

Tore: Wilma Schpajer (25.Elfm.) / Babu (71.)

Zuschauer&innen: 18629 NP

 

FC Nachhut Nachodka     Moschaisk Nikolajewsk   2: 0  ( 2: 0)

6 | 11 | 14+2 | 40+7 | 16  (0)      1 | 8+2 | 25 | 31 | 17  (1)

Tore: Afghan Whig (43.), Böser Rechenknecht (1.Elfm.) / -

Zuschauer&innen: 17732 NP

 

PL Swobodnyj      Rytmipoijat Chabarowsk  7: 0  ( 3: 0)

6 | 10 | 18 | 14+2 | 31+9  (0)      8+1 | 1 | 24+1 | 21 | 9  (0)

Tore: Pfletschinger (20.), Skorupski (35./72.), Lust (52.), Greuel (66./75.), Glende (34.) / -

Zuschauer&innen: 25000 DP (ausverkauft, 4005 weitere Fans vor dem Stadion)

 

2. Liga, Runde 6, Spieltag 12

 

Rytmipoijat Chabarowsk  Moschaisk Nikolajewsk   0: 2  ( 0: 1)

8+1 | 1 | 24+7 | 21 | 9+4  (0)      10 | 4 | 25 | 31+3 | 17  (0)

Tore: - / Herr Wittmann (53.), Kjell Borgen (2.)

Zuschauer&innen: 15000 NP (ausverkauft, 1902 weitere Fans vor dem Stadion)

 

FC Nachhut Nachodka     Berber in Bjelogorsk    2: 1  ( 1: 0)

6 | 11 | 14+4 | 15+2 | 41+7  (0)    8+2 | 8 | 18 | 35 | 13  (1)

Taktische Anweisungen: - / Siyar von M nach V, Roshin von M nach V

Tore: Mario Cippolini (42./64.) / Babu (69.)

Zuschauer&innen: 20540 NP (volles Haus)

 

Katjuscha Blagoweschtschensk  FFM Kaviartrans Slatoustowsk  3: 0  ( 0: 0)

10 | 8 | 14 | 37+5 | 13+3  (0)      7+2 | 5+2 | 20 | 13 | 29+3  (8)

Verletzt: Berle Molotilke (V, 40., +3, Antonin Kopekew) / -

Gelb: Ilja Prawda (28.) / Klaus Kirsche (55.), STÖRmer (22.), Karlchen Klopper (2.)

Rot: - / Karlchen Klopper (A, 53.)

Taktische Anweisungen: 5 HV von M nach S, Sholem Aleijchim von M nach S, Schprotzen Blot für Igor Lada nach S / -

Tore: Wilma Schpajer (48.Elfm.), Sholem Aleijchim (49./79.) / -

Zuschauer&innen: 10762 NP

 

ZSKA Komsomolsk   RSC Wostock Wladi 1: 3  ( 0: 2)

9+1 | 8 | 15 | 13+2 | 36+7  (0)     7 | 8 | 20 | 33+4 | 12+1  (2)

Tore: Sintflut (78.) / Saleem Sinai (22./28.), Fedora Schoko-Riegel (53.)

Zuschauer&innen: 18295 NP

 

Bolschoj Tawarischtsch Dshalinda    S.P.Q.R. Komsomolsk     0: 0  ( 0: 0)

10 | 8+1 | 14+2 | 14+2 | 42+5  (0) 6+2 | 7 | 36 | 20 | 14  (1)

Gelb: - / Edgar J. Hoover (88.)

Zuschauer&innen: 10734 TP

 

PL Swobodnyj      Dynamo Monti Wladiwostok      1: 0  ( 0: 0)

6 | 10 | 18 | 14 | 31+11  (0)       3 | 7+2 | 32 | 19 | 12  (1)

Taktische Anweisungen: 4 HV von S nach M, Greuel von S nach M, Fotiadou für Lust nach M / -

Tore: Malcoiffe (84.) / -

Zuschauer&innen: 16148 NP

 

Pokalwiederholungsspiele

 

S.P.Q.R. Komsomolsk     Roter Stern Ussurijsk   1: 0  ( 1: 0)

6+2 | 7 | 19 | 18+2 | 35+8  (1)     9+1 | 9+1 | 38 | 13 | 18  (1)

Tore: Antonius Pius (1.) / -

Elfmeter verschossen: Tiberius (9.) / -

Zuschauer&innen: 20000 NP (ausverkauft, 1410 weitere Fans vor dem Stadion)

 

Die Germanistix   Wladifutbol Skoworodino 9: 0  ( 4: 0)

11 | 10+1 | 16+1 | 18 | 44+7  (0)   4 | 4 | 30 | 27 | 17  (0)

Tore: Rainer Wirdnix (21./87.), Oliver Hatnix (56.), Lothar Leitnix (22./35./38./48./51./55.) / -

Zuschauer&innen: 28736 NP

 

Moschaisk Nikolajewsk   Intergalaktische Schrotthändler     1: 0  ( 0: 0)

10 | 4 | 16+2 | 16+11 | 39  (0)     8 | 10+1 | 13 | 35 | 13  (0)

Taktische Anweisungen: - / Luadir Gasparotto von M nach V

Tore: Gargoyle Zampa (50.) / -

Zuschauer&innen: 35000 DP (ausverkauft, 25405 weitere Fans vor dem Stadion)

 

 

Katjuscha Blagoweschtschensk  M. Slatoustowsk (A)     3: 0  ( 1: 0)

10 | 8 | 18+8 | 38 | 13+2  (0)      10 | 3 | 10 | 23 | 10  (0)

Gelb: Gerasim K. Petrin (26.) / -

Tore: Ilja Prawda (64.), Sholem Aleijchim (24.), Igor Lada (82.) / -

Zuschauer&innen: 25000 DP (ausverkauft, 1743 weitere Fans vor dem Stadion)

 

 

Universum Stack Stag Chabarowsk     Wacker Posjet (A) 4: 0  ( 2: 0)

4 | 9 | 20 | 19 | 38+11  (0) 7 | 11 | 10 | 10 | 12  (0)

Tore: Krücke (58.), Slarti Bartfass (19./90.), Verschlucktes Kleinteil (6.) / -

Zuschauer&innen: 28167 DP

 

Tabelle 1. Liga

 

ZSKA Organon Wl 20: 4   38: 7   30093   401   601   10   7    -512   5   Martin

Die Germanistix 19: 5   48: 8   32000   410   421    5   4    2991   3   Peter

Jonnies Walkers 19: 5   60:28   26010   501   411    3   6    1509   5   Markus

Bavaria B. Sowj 17: 7   40: 5   43800   412   320    6   5    4122   3   Harry

PPiS Ussurijsk  14:10   20:10   33144   231   312    3   4     826   5   Joao

Roter Stern Uss 11:13   17:28   25780   303   132    4   1   -2880   1   Thorsten

Universum Chaba 10:14   17:24   30089   222   204   12   7   -1263   1   Sven L.

Kosmos Komsomol  8:16   32:22   29117   223   104    5   5    1085   2   Andre

IG Schrotthändl  8:16   27:64   18945   113   214    5   6    1704   2   Mike

Roter Stern Bje  6:18   21:31   22564   205   104    3   5    1350   3   Guido

Wladifutbol Sko  6:18   11:55   25815   304   005    9   5   -1065   0   Marten

M. Bagoweschtsc  6:18   16:65   20204   104   205    4   4    2218   5   Maba

 

Tabelle 2. Liga

 

Moschaisk Nikol 19: 5   27:13   27996   410   421   6   3   -1926   4   Olaf

Bolschoj Ta. D. 15: 9   19: 7   17447   421   212   1   6    3427   4   Axel

S.P.Q.R. Komsom 14:10   27:18   16451   321   141   5   3      45   5   Stefan

Katjuscha Blago 14:10   19:11   21176   331   212   5   5    1241   4   Sven P.

FC Nachhut Nach 14:10   13:14   20325   430   113   9   4     527   5   Christian H.

Rytmipojat Chab 12:12   22:23   14786   402   123   4   6     966   1   Sascha

RSC Wladi Wosto 11:13   31:24   14773   401   115   3   4   -1067   3   Björn

PL Swobodnyj    11:13   21:19   19264   321   033   3   2    -276   5   Carsten

Berber in Bjelo 11:13   25:23   21878   311   124   6   3     931   2   Michael

ZSKA Komsomolsk 10:14   12:16   23046   142   122   3   4   -1474   3   Ulrike

FFM Kaviartrans  7:17    8:33   12945   221   016   3   4     817   1   Andreas

Dynamo Monti Wl  6:18   15:38   22447   213   015   7   5    1559   1   Christian F.

 

Die Spiele der 7. Runde:

 

Achtung, die mit (*) gekennzeichneten Teams können zwei MP einsetzen, weil es gegen den Erzrivalen geht. Bei herabgesetztem Heimvorteil sind die HV gesondert angegeben. Diese Partien sind durch ein ! gekennzeichnet.

 

1. Liga, 13. Spieltag

!ZSKA Organon Wladiwo - PPiS Ussurijsk           Petrow         0.90      HV5 km

!Die Germanistix      - Roter Stern Ussurijs     Shukow         0.85      HV5 km

Intergalaktische Sch  - Bavaria B. Sowjetska     Nurejew        1.25      384 km

Misolovka Blagow (*)  - Kosmos Komsomolsk        Beresowskij    0.75      352 km

!Jonnies Walkers      - Roter Stern Bjel (*)     Chandrujew     1.00      HV5 km

Universum Stack (*)   - Wladifutbol Skoworod     Chatab         1.20      448 km

 

1. Liga, 14. Spieltag

!ZSKA Organon Wladiwo - Die Germanistix          Beresowskij     0.75     HV5 km

Roter Stern Ussurijs  - Intergalaktische Sch     Chandrujew      1.00     408 km

Bavaria B. Sowjetska  - Misolovka Blagowesch     Tschernomyrdin  0.80     532 km

Kosmos Komsomolsk     - Jonnies Walkers          Abramow         0.80     228 km

Roter Stern Bjelogor  - Universum Stack Stag     Narizyn         0.80     156 km

PPiS Ussurijsk        - Wladifutbol Skoworod     Luschkow        0.95     768 km

 

2. Liga, 13. Spieltag

Moschaisk Nikolajews  - PL Swobodnyj             Abramow         0.80     556 km

Berber in Bjelogorsk  - Rytmipoijat Chabarow     Woronowa        0.90     156 km

FFM Kaviartrans (*)   - FC Nachhut Nachodka      Luschkow        0.95     824 km

RSC Wostock Wladi     - Katjuscha Blagowesch     Kisseljow       1.15     484 km

!S.P.Q.R. Komsomo (*) - ZSKA Komsomolsk          Primakow        0.90     HV3 km

Dynamo Monti Wladiwo  - Bolschoj Tawarischts     Chandrujew      1.00     768 km

 

2. Liga, 14. Spieltag

Moschaisk Nikolajews  - Berber in Bjelog (*)     Adamkus        1.15      552 km

Rytmipoijat Chabarow  - FFM Kaviartrans Slat     Bassajew       1.25      316 km

!FC Nachhut Nachodka  - RSC Wostock Wlad (*)     Primakow       0.90      HV5 km

Katjuscha Blagow (*)  - S.P.Q.R. Komsomolsk      Nurejew        1.25      352 km

ZSKA Komsomolsk       - Dynamo Monti Wladiwo     Woronowa       0.90      644 km

PL Swobodnyj          - Bolschoj Tawarischts     Jurkina        1.05      272 km

 

Pokal Viertelfinale

Universum Stack Stag  - S.P.Q.R. Komsomolsk      Bassajew       1.25      216 km

!Dynamo Monti Wladiwo - Die Germanistix          Shukow         0.85      HV5 km

Katjuscha Blagowesch  - Moschaisk Nikolajews     Narizyn        0.80      584 km

Bavaria B. Sowjetska  - FC Nachhut Nachodka      Jurkina        1.05      720 km

 

Sympathiepunkte:

 

T’Pol; C. Carkow

Hohe emotionale Wellen schlugen die Sympthiepunktvorschläge vom letzten Mal, (André: Schade um die schönen Sympathiepunkte, die mir diesmal flöten gehen; Andreas: Für die beiden Schicksale habe ich vollstes Verständnis, aber weiter bringt mich das nicht wirklich ...), beide gingen jedoch bei jeweils vier Gegenstimmen knapp durch.

 

Neue Vorschläge (siehe auch Presse):

Die Ligaleitung schlägt vor:

Alkilii, den Libero der Misos, der mit einer ü-ber-ra-gen-den Runde die Misos praktisch im Alleingang in die Existenzsicherung mauerte.

Dummer Rechthaber, Keeper beim FCNN, der Dank einer tadellosen Runde dafür sorgte, dass der FCNN plötzlich wieder im Aufstiegsgeschäft mitmischen kann

 

Um Abstimmung für Dummer Rechenknecht, Alkilii und Disko Samba (siehe Presse) wird gebeten, Nadja Nymann ist das nächste Mal dran

 

Trainerkarussell:

 

Dynamo Monti entlässt mit sofortiger Wirkung Dröhnbregen, seinen Platz nimmt Pizza Mampf ein.

 

Freistellungen: Die folgenden Teams können ihren Trainer ohne Abfindung feuern, falls der angebotene oder alternativ ein Trainer von der Trainerliste eingestellt wird. Bei Trainerrausschmiss bitte Namen des Neuen angeben:

 

RSUs: Us 6, TS 4, Gehalt 50

WSko: Us 12, TS 7, Gehalt 95

USSC: US 8, TS 9, Gehalt 85

FFMK: US 7, TS 7, Gehalt 70

 

Trainerliste:

Pappel US 5, TS 6, Gehalt 70

Horst US 7, TS 8, Gehalt 75

Dr. Nono, US 6, TS 10, Gehalt 111

Dröhnbregen US 0, TS 12, Gehalt 142

 

Amateurangebot:

 

nichts

 

Transferliste:

 

JWal bietet:

Gary Lau T, V, 7

Klaas Klever*, V, V, 2

 

*falls in V und T+A<10: je 4 WP auf V, M, S

 

Briefe:

 

Axel: Drei Runterschwanken! Garow war auf Untergrenze, ging nicht, statt dessen: Tretow und Alexin. Ging nicht anders.

 

Sascha: Gab doch noch einen zum Runterschwanken, Anttila.

 

Multi: Roshin war schon auf untergrenze, ein Runterschwanken entfiel also

 

Andreas: die Umstellung konnte nicht vollständig vorgenommen werden, da die US des Trainers zu gering ist, der darf nur sieben verschieben

 

Markus: Von 10 auf 11 bei T und A kostet 3 Punkte!

 

Mike: Du hast Quark hoch und runter geschwankt, geht aber nur eines, also hoch, dadurch leichte Veränderungen im Pokal, Quark und Beeblebrox tauschten die Positionen.

 

Thorsten: Ich denke bei deiner Halbzeitumstellung lag ein Versehen vor, ich habe sie so vorgenommen, wie sie wohl gedacht war, daraus entstehen keine Regressansprüche. Es klang ja auch ziemlich dringend.

 

André: Du gehst von einem falschen Grundgehalt aus, du hast nämlich noch einen Sonderspieler, der ist für das leicht höhere Gehalt verantwortlich. Das erklärt den leichten Differenzbetrag.